KI & Produktarbeit 26. August 2026 · 7 Min Lesezeit

Mühe ist kein Wertmaßstab. Was der Streit über KI und Kreativarbeit für Produktteams bedeutet.

TL;DR

Dieselbe Arbeit wird unterschiedlich bewertet, je nachdem welche Entstehungsgeschichte ihr zugeschrieben wird. Für Produktteams heißt das: Der beste Zustand eines Produkts, nämlich der selbstverständliche, ist zugleich der am schlechtesten belegbare. Wer Produktarbeit über sichtbaren Aufwand verteidigt, macht sich von genau der Wahrnehmung abhängig, die gute Arbeit unsichtbar macht.

Richard Jung beschreibt in seinem Artikel ein Paradox der Kreativwirtschaft: Je besser kreative Arbeit ist, desto weniger sieht sie nach Arbeit aus und desto schwerer lässt sich ihr Preis begründen.1 Als Beleg zieht er eine Studie des Brand Science Institute heran, in der identische Texte und Bilder unterschiedlich bewertet werden, je nachdem ob Mensch, KI oder beide gemeinsam als Urheber ausgewiesen sind.2

Das Muster hört nicht bei Agenturhonoraren auf. Es beschreibt ziemlich genau, warum gute Produktarbeit intern schwer zu verteidigen ist. Ein Produkt, das sich selbstverständlich anfühlt, hat seine eigene Entstehung unsichtbar gemacht.

Bewertet wird die Entstehungsgeschichte, nicht das Ergebnis

Der Studienaufbau ist bewusst schlicht. Alle Gruppen sehen dasselbe Ergebnis, unterschiedlich ist allein die angegebene Herkunft. Damit misst der Aufbau nicht, wer kreativer ist. Er misst, was Menschen überhaupt als anerkennenswerte Leistung gelten lassen.

Nach dieser Darstellung liegt die Bewertung menschlicher Arbeiten bei 5,8, die rein maschineller bei 3,9 und die hybrider bei 3,4.12 Das sind Mittelwerte eines Gesamtindex auf einer 7-stufigen Likert-Skala, gebildet aus fünf Dimensionen: Authentizität, Vertrauen, Kreativität, wahrgenommene Mühe und Wert. Ich stelle sie bewusst nicht als Tabelle dar, denn sie tragen weniger als sie aussehen. Warum, steht in der kritischen Einordnung.

Der auffällige Wert ist nicht die Abwertung der reinen Maschinenarbeit, sondern die der Zusammenarbeit. Hybride Arbeit wirkt wie eine Abkürzung, bei der jemand Anerkennung beansprucht, ohne den vollen Aufwand getragen zu haben.

Der Mechanismus dahinter ist beschrieben. Kruger und Kollegen nannten ihn 2004 Effort Heuristic: Menschen bewerten Qualität und Preis eines Objekts höher, wenn dessen Herstellung nach mehr Aufwand aussieht, und der Effekt verstärkt sich, je schwerer die Qualität objektiv zu beurteilen ist.3 Genau diese Bedingung ist bei Kreativarbeit und bei Produktarbeit fast immer erfüllt.

Für die KI-Seite gibt es inzwischen härtere Belege als eine selbst publizierte Fallstudie. Reif, Larrick und Soll haben 2025 in vier präregistrierten Experimenten mit 4.439 Teilnehmenden gezeigt, dass Menschen, die bei der Arbeit KI einsetzen, von Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten als fauler, weniger kompetent und weniger eigenständig eingeschätzt werden, auch dann, wenn die KI die Leistung messbar verbessert hat.6 Das ist nicht dasselbe Maß: Dort wird die Person bewertet, hier das Artefakt. Aber es zeigt, dass die zugeschriebene Herkunft messbar wirkt und in dieselbe Richtung.

In Produktarbeit erzeugt Qualität Abwesenheit

Was gute Produktarbeit hervorbringt, ist häufig etwas, das nicht da ist. Der Schritt, den niemand mehr gehen muss. Das Feature, das nie gebaut wurde. Die Rückfrage, die im Support nicht mehr aufläuft. Ein Onboarding von fünf auf zwei Schritte zu kürzen ist mehr Arbeit als eines mit fünf Schritten zu bauen, sieht aber nach weniger aus.

Gemessen wird derweil das Gegenteil. Velocity, gelieferte Tickets, Anzahl der Features im Release: Das sind Aufwandsindikatoren, keine Wertindikatoren. Discovery, die verhindert, dass ein Team ein halbes Jahr in das falsche Problem investiert, hinterlässt kein Artefakt, das sich im Review zeigen lässt.

Gute Produktarbeit erzeugt Abwesenheit. Und Abwesenheit lässt sich schlecht in Rechnung stellen.

Eine Einschränkung gehört an dieser Stelle dazu, weil sie das Bild sonst zu glatt macht. Mühe ist nicht grundsätzlich der Feind. Norton, Mochon und Ariely haben gezeigt, dass Menschen Dinge höher bewerten, an deren Herstellung sie selbst mitgearbeitet haben, solange sie die Aufgabe erfolgreich abschließen.4 Der eigene Aufwand hebt den wahrgenommenen Wert, der fremde Aufwand ebenfalls, nur der unsichtbare nicht. Wer daraus „jede Reibung raus" ableitet, verkürzt zu stark: Konfiguratoren, Einrichtungsschritte und bewusste Entscheidungen im Produkt können Bindung erzeugen, die ein vollautomatischer Ablauf nicht erreicht.

Das KI-Label ist ein Wertfaktor, kein neutraler Hinweis

Hier liegt der Teil, der über Jungs Artikel hinausgeht und Produktteams unmittelbar betrifft. Wenn die zugeschriebene Herkunft die Bewertung verschiebt, dann ist „KI-gestützt" auf einer Produktseite keine sachliche Funktionsbeschreibung. Es ist ein Wertsignal und es kann in beide Richtungen wirken.

Besonders unbequem ist die hybride Bedingung, weil praktisch jedes Produkt heute hybrid entsteht. Sollte sich der beschriebene Effekt bestätigen, wäre die verbreitete Praxis, KI-Beteiligung prominent auszuweisen, in manchen Kategorien wertmindernd statt wertsteigernd. Das gilt vermutlich am stärksten dort, wo Vertrauen und Handwerklichkeit die Kaufentscheidung tragen.

Daraus folgt kein Verschweigen. Daraus folgt, das Framing wie eine Produktentscheidung zu behandeln und es zu testen, statt es aus der Pitch-Logik der Branche zu übernehmen. Die Frage ist nicht, ob KI im Produkt steckt, sondern welche Aussage über Verantwortung und Urteil daneben steht.

Testbar ist das mit zwei Varianten derselben Seite: eine, die das Werkzeug nach vorne stellt („KI-gestützte Kalkulation"), und eine, die das Ergebnis und die Zuständigkeit nennt („geprüfte Kalkulation, verantwortet von …"). Gemessen wird nicht die Klickrate, sondern Vertrauen und Abschluss. Sollte die zweite Variante gewinnen, wäre das kein Argument gegen KI im Produkt. Es wäre eines gegen KI als Verkaufsargument.

Kritische Einordnung

Die Belegkette ist schwächer, als Jungs Artikel vermuten lässt, und das sollte man wissen, bevor man die Zahlen weiterträgt. Das Brand Science Institute veröffentlicht seine Studien selbst: ohne Peer-Review, ohne Präregistrierung, ohne offene Daten. Berichtet werden Mittelwerte ohne Streuungsmaße und ohne Signifikanztest, bei einer Fallzahl, die nur als „mindestens 300" angegeben ist.2 Für eine Marketingberatung ist das üblich. Für eine Zahl, die man weiterzitiert, ist es zu wenig.

Ein Detail verdient besondere Vorsicht, weil der interessanteste Satz dieses Artikels daran hängt. Der Abstand zwischen Mensch und KI beträgt 1,9 Punkte, der zwischen KI und hybrid nur 0,5. Ausgerechnet die Abwertung der Zusammenarbeit, also der Befund, der über das Erwartbare hinausgeht, ruht auf dem kleinsten der drei Abstände. Ohne Streuung und Signifikanz ist er nicht belastbar. Dazu kommt, dass der Gesamtindex fünf Dimensionen zusammenfasst. „Wert" ist nur eine davon, neben Vertrauen und Kreativität. Ein Preiseffekt lässt sich daraus nicht ablesen.

Auch der psychologische Unterbau ist weniger fest als seine Zitierhäufigkeit vermuten lässt. Ziano und Kollegen haben Krugers Experimente 1 und 2 im Jahr 2023 präregistriert repliziert, mit insgesamt 1.405 Teilnehmenden. Das Ergebnis ist gemischt: Experiment 2 (Gemälde) ließ sich stützen, Experiment 1 (Gedicht) im ersten Anlauf nicht. Ein überarbeiteter zweiter Anlauf fand den Effekt auf Gefallen und wahrgenommene Qualität, nicht aber auf den Geldwert.5 Ausgerechnet der Schritt von der Bewunderung zur Bezahlung, auf dem Jungs These ruht, ist der am wenigsten gesicherte.

Das gilt auch für den belastbarsten Beleg hier. Reif und Kollegen messen Urteile über Personen, nicht Preise für Arbeiten.6 Der Sprung von „gilt als fauler" zu „wird schlechter bezahlt" ist plausibel, aber in keiner der genannten Studien gemessen.

Dazu kommt eine Grenze der Übertragung. Kreativarbeit wird von Konsumenten beurteilt, die nur das Artefakt sehen. Produktarbeit beurteilen zusätzlich Stakeholder, die den Prozess mitbekommen. Die Kaufentscheidung treffen aber auch hier Konsumenten, die nur das fertige Produkt sehen. Ob der Bias intern gleich stark wirkt wie außen, ist offen. Und Preise entstehen ohnehin nicht nur aus Wahrnehmung, sondern aus Angebot, Wettbewerb und Wechselkosten.

Was ich mir vornehme

Belastbar ist damit die Richtung, nicht die Höhe des Effekts. Für meine eigene Arbeit reicht das, denn ich muss keine Preise begründen, sondern Entscheidungen sichtbar machen.

Ich möchte meine Produkt-Reviews vom Output auf die Entscheidung umstellen. Nicht was fertig wurde, sondern welches Problem wir als das eigentliche erkannt haben, welche Optionen wir verworfen haben und was diese Entscheidung bewirkt hat.

Dazu nehme ich mir einen festen Punkt vor, den es so bisher nicht gab: „Was wir nicht gebaut haben und warum." Das ist der Versuch, der Abwesenheit einen Platz im Protokoll zu geben, damit sie überhaupt bewertbar wird.

Und ich will die Herkunftsfrage ernst nehmen, statt sie für Marketing zu halten. In einem Produkt, das sich an Handwerksbetriebe richtet, will ich die KI-Beteiligung nicht ungeprüft nach vorne stellen, sondern zwei Formulierungen gegeneinander testen: eine, die die Technik betont, und eine, die das Ergebnis und die Verantwortung dafür betont. Wie das ausgeht, weiß ich noch nicht.

Was bleibt für jeden Tag

Abwesenheit ist ein Ergebnis.

Der Schritt, den niemand mehr gehen muss, ist geleistete Arbeit. Er gehört sichtbar ins Review.

Nicht den Aufwand erzählen, sondern die Entscheidung.

Welches Problem erkannt, welche Option verworfen, welche Wirkung entstanden. Stunden belegen nichts davon.

Herkunft ist Teil des Produkts.

Wie ein Ergebnis entstanden ist, verändert seinen wahrgenommenen Wert. Das Label gehört getestet, nicht geraten.

Glossar

Effort Heuristic — Neigung, Qualität und Preis höher einzuschätzen, wenn die Herstellung nach mehr Aufwand aussieht.

Herkunftsattribution — Zuschreibung, wer oder was ein Ergebnis erzeugt hat. Verschiebt die Bewertung bei identischem Ergebnis.

IKEA-Effekt — Menschen bewerten Dinge höher, an deren Herstellung sie selbst erfolgreich mitgearbeitet haben.

Likert-Skala — Antwortskala mit abgestuften Zustimmungsstufen, hier siebenstufig. Mittelwerte daraus brauchen ein Streuungsmaß, um deutbar zu sein.

Gesamtindex — Kennzahl, die mehrere Einzelbewertungen zu einem Wert zusammenfasst. Verdeckt, wie weit die Dimensionen auseinanderliegen.

Between-Subjects-Design — Versuchsaufbau, bei dem jede Gruppe nur eine der Bedingungen zu sehen bekommt.

Präregistrierte Replikation — Wiederholung einer Studie, deren Auswertung vorab öffentlich festgelegt wurde.

Discovery — Phase der Produktarbeit, in der geprüft wird, welches Problem echt ist, bevor gebaut wird.

Velocity — Kennzahl für die pro Sprint abgeschlossene Arbeitsmenge eines Teams.

AI & Product Work August 26, 2026 · 7 min read

Effort is not a measure of value. What the debate about AI and creative work means for product teams.

TL;DR

The same piece of work gets rated differently depending on the origin story attached to it. For product teams that means the best state of a product, the one that feels obvious, is also the hardest one to evidence. Defending product work through visible effort makes it depend on the very perception that renders good work invisible.

Richard Jung describes a paradox of the creative industry: the better creative work is, the less it looks like work, and the harder its price becomes to justify.1 His evidence is a study by the Brand Science Institute in which identical texts and images are rated differently depending on whether a human, an AI or both together are named as the author.2

The pattern does not stop at agency fees. It describes fairly precisely why good product work is hard to defend internally. A product that feels obvious has made its own origin invisible.

What gets judged is the origin story, not the result

The setup is deliberately plain. Every group sees the same result, and only the stated origin differs. So the design does not measure who is more creative. It measures what people are willing to count as an achievement worth crediting.

On that account, human work is rated at 5.8, purely machine work at 3.9, and hybrid work at 3.4.12 These are means of a composite index on a 7-point Likert scale, built from five dimensions: authenticity, trust, creativity, perceived effort and value. I am deliberately not laying them out as a table, because they carry less than they look like they do. The critical section says why.

The striking value is not the markdown on pure machine work. It is the one on collaboration. Hybrid work reads as a shortcut in which someone claims credit without having carried the full load.

The mechanism behind this is documented. In 2004 Kruger and colleagues called it the effort heuristic: people rate the quality and the monetary value of an object higher when its production appears to have taken more effort, and the effect grows stronger the harder the quality is to judge objectively.3 That condition is almost always met in creative work and in product work.

On the AI side there is now harder evidence than a self-published case study. In 2025 Reif, Larrick and Soll ran four preregistered experiments with 4,439 participants and found that people who use AI at work are judged by colleagues and managers as lazier, less competent and less independent, even when the AI measurably improved their performance.6 It is not the same measure: there the person is judged, here the artifact. But it shows that stated origin has a measurable effect, and in the same direction.

In product work, quality produces absence

What good product work produces is often something that is not there. The step nobody has to take anymore. The feature that never got built. The support ticket that never arrives. Cutting an onboarding flow from five steps to two is more work than building one with five steps, and it looks like less.

Meanwhile the opposite gets measured. Velocity, tickets delivered, features in the release: those are effort indicators, not value indicators. Discovery that stops a team from spending six months on the wrong problem leaves behind no artifact anyone can show in a review.

Good product work produces absence, and absence is hard to put on an invoice.

One qualification belongs here, otherwise the picture gets too clean. Effort is not the enemy as such. Norton, Mochon and Ariely showed that people value things more highly when they helped build them, as long as they complete the task successfully.4 Your own effort raises perceived value, someone else's effort raises it too, only invisible effort does not. Reading this as "remove all friction" cuts the corner too fast: configurators, setup steps and deliberate choices inside a product can create attachment that a fully automatic flow never reaches.

The AI label is a value factor, not a neutral note

This is the part that goes beyond Jung's article and hits product teams directly. If stated origin shifts valuation, then "AI-powered" on a product page is not a factual feature description. It is a value signal, and it can move in either direction.

The hybrid condition is the uncomfortable one, because almost every product today is built hybrid. If the described effect holds, the common practice of foregrounding AI involvement would reduce perceived value in some categories rather than raise it. That likely applies most where trust and craft carry the purchase decision.

None of this argues for hiding anything. It argues for treating the framing as a product decision and testing it, instead of inheriting it from the industry pitch. The question is not whether AI sits inside the product. The question is what claim about judgment and responsibility sits next to it.

That is testable with two versions of the same page: one that puts the tool first ("AI-assisted calculation"), and one that names the outcome and who stands behind it ("verified calculation, signed off by ..."). The metric is trust and completion, not click rate. If the second version wins, that is not an argument against AI inside the product. It is an argument against AI as the sales pitch.

A critical look

The chain of evidence is weaker than Jung's article suggests, and that is worth knowing before passing the numbers along. The Brand Science Institute publishes its studies itself: no peer review, no preregistration, no open data. It reports means without measures of dispersion and without a significance test, on a sample stated only as "at least 300".2 For a marketing consultancy that is normal. For a number you pass on, it is not enough.

One detail deserves particular care, because the most interesting sentence in this article hangs on it. The gap between human and AI is 1.9 points, the gap between AI and hybrid only 0.5. The devaluation of collaboration, which is exactly the finding that goes beyond the expected, rests on the smallest of the three gaps. Without dispersion and significance it does not carry. On top of that, the composite index merges five dimensions. "Value" is only one of them, alongside trust and creativity. A price effect cannot be read off that.

The psychological foundation is also less solid than its citation frequency suggests. In 2023 Ziano and colleagues ran preregistered replications of Kruger's Experiments 1 and 2 with 1,405 participants in total. The outcome is mixed: Experiment 2 (painting) replicated, Experiment 1 (poem) did not on the first attempt. A revised second attempt found the effect on liking and perceived quality, but not on monetary value.5 The step from admiration to payment, which is exactly where Jung's thesis rests, is the least secure one.

The same holds for the strongest piece of evidence here. Reif and colleagues measure judgments about people, not prices for work.6 The jump from "seen as lazier" to "paid less" is plausible, but none of the studies cited here measures it.

There is also a limit to the transfer. Creative work is judged by consumers who only see the artifact. Product work is judged additionally by stakeholders who watch the process. But the purchase decision here, too, is made by consumers who only see the finished product. Whether the bias bites as hard internally as it does outside is open. And prices never come from perception alone, they come from supply, competition and switching costs.

What I intend to try

What holds up is the direction of the effect, not its size. For my own work that is enough, because I do not have to justify prices, I have to make decisions visible.

I want to shift my product reviews from output to decisions. Not what got finished, but which problem we identified as the real one, which options we discarded and what that decision changed.

For that I am adding one fixed item that did not exist before: "what we did not build, and why." It is an attempt to give absence a place in the record so that it becomes assessable at all.

And I want to take the origin question seriously instead of filing it under marketing. In a product aimed at trade businesses, I do not want to put AI involvement up front unchecked. I want to test two framings against each other: one that emphasizes the technology, one that emphasizes the outcome and who stands behind it. How that turns out, I do not know yet.

What stays with you every day

Absence is a result.

The step nobody has to take anymore is work that was done. It belongs in the review, visibly.

Tell the decision, not the effort.

Which problem you saw, which option you dropped, what changed as a result. Hours prove none of it.

Origin is part of the product.

How a result came about changes its perceived value. The label deserves a test, not a guess.

Glossary

Effort heuristic — The tendency to rate quality and price higher when production appears to have taken more effort.

Origin attribution — Who or what a result is credited to. It shifts the rating even when the result is identical.

IKEA effect — People value things more highly when they successfully helped build them.

Likert scale — A response scale with graded levels of agreement, here seven of them. Means from it need a measure of dispersion to be interpretable.

Composite index — A figure that merges several separate ratings into one. Hides how far the individual dimensions diverge.

Between-subjects design — A setup in which each group sees only one of the conditions.

Preregistered replication — A repeat of a study whose analysis was fixed publicly in advance.

Discovery — The phase of product work that tests which problem is real before anything gets built.

Velocity — A metric for the amount of work a team completes per sprint.